Projektbeschrieb
Die Caritas Armenien plant im Winter 2025/26 ein Nothilfeprojekt für besonders verletzliche Flüchtlingsfamilien in der nördlichen Provinz Shirak. Das Projekt trägt den Titel «Winterisation for Vulnerable Refugee Families» und soll rund 50 Familien (etwa 150 Personen) aus der Region Gyumri unterstützen, die in einfachen Behausungen oder Containern leben und sich die Heizkosten kaum leisten können.
Die Winter in Shirak sind lang und hart, Temperaturen von –20°C sind keine Seltenheit.
aktuelles Projektvideo
Das Video kann auch Fullscreen im Querformat angeschaut werden.
Hintergrund und aktuelle Situation
Nach den kriegerischen Ereignissen in Bergkarabach im Jahr 2023 mussten über 100’000 Menschen aus der Region fliehen. Viele dieser Familien haben in Armenien Zuflucht gefunden, darunter auch in der Provinz Shirak im Norden des Landes. Die Lebensbedingungen sind dort äusserst schwierig: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Heiz- und Lebenshaltungskosten sind infolge der Energiekrise stark gestiegen, und viele leben in provisorischen Unterkünften.
Ziele und Massnahmen des Projekts
Das Ziel des Projekts ist es, den betroffenen Familien ein Überleben im Winter zu ermöglichen und ihre Gesundheit zu schützen.
Das Projekt wird von Caritas Armenien in Gyumri durchgeführt. Ein Projektleiter, ein Finanzverantwortlicher und ein Fahrer (je in Teilzeit) koordinieren die Einsätze.
Zehn Freiwillige helfen bei der Verteilung und begleiten die Familien.
Projektdauer
Das Projekt ist geplant für die Zeit vom 1. Dezember 2025 bis zum 1. März 2026, also über die drei kältesten Wintermonate.
Budgetübersicht (in CHF)
Gesamtkosten: ca. CHF 40’000
Bedeutung der Unterstützung
Die Region Shirak ist eine der ärmsten Gegenden Armeniens. Viele Familien verfügen nur über minimale Einkünfte oder leben von Sozialhilfen. Durch die Winterhilfe von Caritas Armenien erhalten sie Zugang zu Wärme, medizinischer Versorgung und Grundnahrung. Das Projekt hat damit eine unmittelbare und lebenswichtige Wirkung auf das tägliche Überleben und die Gesundheit der betroffenen Familien.